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Junge Union Bremervörde wählt neuen Vorstand

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Bevern. Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung fanden sich am Samstagabend Mitglieder der Jungen Union Bremervörde sowie geladene Gäste im Beverner Landhaus ein. Auf dem Programm der politisch engagierten Jugendlichen stand dabei vor allem eine Personalentscheidung.

Dirk-Frederik Stelling, der bisherige Vorstandsvorsitzende der jungen Christdemokraten in Bremervörde, ließ verlautbaren, dass er nach sieben intensiven wie stimmungsvollen Jahren nicht länger für den Vorsitz der Jungen Union zur Verfügung stünde. Auf eigenen Wunsch solle der Generationenwechsel angestoßen werden. Damit ging am Samstag eine kleine Ära zu Ende. Neu an der Spitze der JU steht nun der erst 19-jährige Niklas Brockmann aus Bevern, den die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in geheimer Wahl zum neuen starken Mann in der Jungen Union kürten. Brockmann, der in der Abstimmung ohne Gegenstimme blieb, bedankte sich im Anschluss an die Wahl für den großen Vertrauensvorschuss und bei seinem scheidenden Amtsvorgänger.


Erste Reihe v.l.: Dirk Stelling, Niklas Brockmann, Felix Dieckmann-Lange, Calvin Ohly, Stefan Raeker.
Zweite Reihe v.l.: Frank Pingel, Marco Prietz, Marvin Austmeyer, Henning Dauber, Matthias Raeker, Christoph Röttgen

Dieser Nutzte die Gelegenheit, um sich noch mit einigen Worten an die Anwesenden zu wenden. So stellte Stelling fest: "Eigentlich heißt es ja das verflixte siebte Jahr, aber ich hätte mir keinen besseren Zeitpunkt für die Übergabe wünschen können." Tatsächlich konnte die Junge Union Bremervörde in den zurück liegenden Monaten Erfolge verbuchen. Gemeinsam mit der CDU wurde ein positives Ergebnis bei der Kommunalwahl 2016 erzielt. Aus den Reihen der JU schafften gleich drei Kandidaten den Sprung in den Bremervörder Stadtrat. Darunter auch der neue Vorsitzende Niklas Brockmann, dem mit 18 Jahren der Einzug sogar als jüngstes dokumentiertes Stadtratsmitglied gelang. Man solle gehen, wenn es am schönsten sei, brachte es Stelling auf den Punkt.

Neben der Wahl zum Vorsitzenden standen weitere Personalentscheidungen im Vordergrund. Björn Lorenz (Bremervörde) verbleibt als stellvertretender Vorsitzender bzw. Sekretär, während Calvin Ohly (Nieder Ochtenhausen) als Pressesprecher bestätigt wurde. Matthias Raeker (Hesedorf) fungiert weiter in der Funktion des Schatzmeisters. Mit Henning Dauber und Christoph Roettgen (beide Bremervörde) konnte die Junge Union zwei neue Mitglieder im Vorstand etablieren. Dieser wird von Stefan Raeker (Hesedorf), ebenfalls als Beisitzer, vervollständigt.

Außer den JU-Mitgliedern waren externe Vertreter vor Ort: So sprachen u.a. Marco Prietz (Vorsitzender der CDU Bremervörde), Felix Diekmann-Lange (Bezirksvorsitzender der Jungen Union im Elbe-Weser Raum), sowie Marvin Austmeyer (Kreisvorsitzender der Jungen Union im Landkreis Rotenburg-Wümme) Grußworte. Prietz verwies in einem allgemeinen Überblick insbesondere auf anstehende Infrastrukturprojekte in der Stadt Bremervörde, wie etwa den "Sekundär Campus I" oder die weitere Innenstadtsanierung.


v.l.: Marco Prietz, Dirk Stelling, Marvin Austmeyer, Niklas Brockmann, Felix Dieckmann-Lange

Indes habe Brockmann bereits konkrete Vorstellungen, wie sich die Junge Union Bremervörde in nächster Zeit präsentieren wolle. Grundsätzlich solle die Neujustierung an der Spitze keinen thematischen Umbruch darstellen. Man wolle den eigenen Weg weiter verfolgen, sich nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern kontinuierliche Politik – besonders für junge Leute – betreiben und die internen Weichen für die nächsten Jahre stellen, äußerte sich Brockmann. Dennoch werde man auch versuchen neue Ideen und Veranstaltungskonzepte zu entwickeln, "damit wir motivierte Leute davon überzeugen können, sich bei uns auszuprobieren", zeigt sich der JU Vorsitzende entschlossen.

Zu guter Letzt gab Stelling als Vorsitzender a.D. seiner Jungen Union noch einen Rat mit auf den Weg: "Seid mutig und scheut nicht davor zurück den Personen im Stadtrat und in der CDU mit euren Wünschen und Anregungen auf Trab zu halten." Man müsse der viel zitierte "Stachel im Fleisch" bleiben.

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